Löffler Diakoniewerk

Josias Löffler Diakoniewerk Gotha gGmbH

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Historie Löffler Diakoniewerk

Geschichte der Josias Löffler Diakoniewerk Gotha gGmbH

Das Löffler Diakoniewerk Gotha wurde im Jahr 2006 gegründet. Es ist als Josias Löffler Diakoniewerk Gotha gGmbH Träger zweier Einrichtungen der stationären Altenhilfe sowie mit der Diakoniesozialstationen gGmbH Träger eines ambulanten Pflegedienstes.

Zu den Einrichtungen der stationären Altenhilfe gehören das Diakonische Altenzentrum Sarepta und das Pflegestift Geizenberg. Das Haus Sarepta blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im Jahr 1951 eröffnete die Innere Mission der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Thüringen im Ortsteil Schnepfenthal ein Altenheim. Der Name „Sarepta“ bezeichnet einen biblischen Ort, an dem der lebendig machende Gottes an einer arme Witwe handelt (1Kön 17). Das Entscheidende für dieses Handeln ist die Not von Menschen.

In den 1990er Jahren kamen zur Altenpflegeeinrichtung Sarepta das Pflegeheim der Gemeinde Tabarz und die Pflegeeinrichtung Langenhain hinzu. Ein Ersatzneubau wurde nötig, der im Jahr 1999 am Schönrasen 2 bezogen werden konnte. In der Folgezeit konnte im Gebäude der ehemaligen chirurgischen Klinik in der Robert-Koch-Straße das Pflegestift Geizenberg eröffnet werden, ein Haus, das auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz spezialisiert ist.

Die Diakoniesozialstation des Landkreises Gotha als ambulanter Pflegedienst wurde im Jahr 1991 von der Gothaer Stadtkirchengemeinde gegründet. 2006 übernahm die Josias Löffler Diakoniewerk Gotha gGmbH die Diakoniesozialstationen Gotha-Stadt. Gotha-Land und Waltershausen. Von ehemals 38 stieg die Zahl auf 60 Mitarbeitende, die sich um das Wohl pflegebedürftiger Menschen im Landkreis Gotha sorgen. Der Sitz des Pflegedienstet befindet sich seit 2008 an zentraler Stelle in Gotha, Brühl 4. Im Jahr 2010 kam zur ambulanten Versorgung Pflegebedürftiger eine Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz in Waltershausen hinzu. Das Löffler Diakoniewerk Gotha würdigt mit seinem Namen das Leben Josias Löfflers, eines Menschen, der sich an der Schwelle zum 19. Jahrhundert große Verdienste um die Bürger der Stadt Gotha erworben hat.

Josias Friedrich Christian Löffler wurde am 18. Januar 1752 in Saalfeld geboren. Er studierte Theologie in Halle, arbeitete eine Zeit lang als Hauslehrer bis er 1777 Prediger an der Hofgerichtskirche, dann der Charité in Berlin wurde. Über Stationen in Kopenhagen und Frankfurt kam er 1788, einem Ruf Herzog Ernst II. folgend, nach Gotha. Dort trat er die Stelle des Generalsuperintendenten und Konsistorialrats an. Er machte sich sogleich an die Verbesserung der Zustände in den Kirchen und Schulen, die ihm unterstanden. So genehmigte der Herzog im Jahr 1800 auf Betreiben Löfflers die Eröffnung einer Freischule für Kinder der ärmsten Schichten der Gothaer Bevölkerung. Sein Wirken brachte ihm das Vertrauen, die Achtung und Liebe der Gothaer Bürger ein. Nach seinem Tod im Jahr 1816 wurde ihm ein Denkmal in der Stadt gesetzt und eine Stiftung gegründet, aus der die Kinder der Freischule jährlich zu Löfflers Todestag beschenkt wurden.