Löffler Diakoniewerk

Josias Löffler Diakoniewerk Gotha gGmbH

Diakonie-
sozialstationen gGmbH

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christlicher
Tradition

Geistliches Leben

Als diakonische Einrichtungen übernehmen wir soziale Aufgaben für die Allgemeinheit. Damit handeln wir als ein Anbieter unter vielen. Wir wollen deshalb bestimmte geistliche Angebote entwickeln, um in der inhaltlichen Ausrichtung unverwechselbar zu sein. Das diakonische helfende Handeln muss also mit katechetischen Elementen verbunden, darf aber nicht an Vorbedingungen geknüpft werden (Hilfe gegen Glauben), sondern muss verwurzelt sein in dem Glauben an die bedingungslose Barmherzigkeit Gottes.

Grundlage für unser Handeln ist das christliche Menschenbild. Im Dienst an den Schwachen bezeugen wir das Evangelium. Dabei soll die tragende Güte Gottes für die Klienten und für die Mitarbeiter erfahrbar werden.

Mitarbeitern soll die christliche Profilierung als froh machender Zugewinn an Lebens- und Arbeitskompetenz zugänglich gemacht werden. In Zusammenarbeit mit den Gemeindepfarrern findet eine regelmäßige Beschäftigung mit den Grundinhalten des christlichen Glaubens statt. Dadurch sollen allen Mitarbeitern die Ressourcen erschlossen werden, die der christliche Glaube für Lebensbegleitung und Lebenserneuerung bietet. Mitarbeiter werden für die Begleitung Sterbender geschult. Alle Dienstbesprechungen beginnen mit einer geistlichen Besinnung. Alle Mitarbeiter unserer Einrichtungen werden in Tagesseminaren zum diakonischen Handeln geschult.

 

Unsere Klienten entscheiden sich für einen konfessionellen Dienstleister, weil sie erwarten, hier nicht nur als Kunden gesehen zu werden. Dem wird durch geistliche Angebote Rechnung getragen. Unsere Klienten, ob konfessionell gebunden oder konfessionslos, haben die Möglichkeit, an folgenden Veranstaltungen teilzunehmen:

  • Morgenandachten, vorbereitet vom Andachtskreis
  • Abendmahlsgottesdienste
  • gemeinsame Andachten für Klienten, Angehörige und Mitarbeiter zu Festen und Feiern im Kirchenjahr
  • Bibelstunden
  • Begleitung zu Aktivitäten der Kirchgemeinden und Gottesdiensten

Unsere Einrichtungen pflegen eine enge Beziehung zu Kirchgemeinden. Die Kirchgemeinde lädt Klienten und Mitarbeiter zu Gemeindeveranstaltungen und Konzerten in der Kirche ein. Ein Jahreshöhepunkt ist der Tag der Nächstenliebe, der gemeinsam organisiert wird. Die Gemeindepfarrer stehen unseren Klienten und Mitarbeitern für seelsorgerliche Gespräche zur Verfügung.

Die Geborgenheit in der letzten Phase des Lebens ist für alle Menschen wichtig, egal ob sie im häuslichen Bereich oder im Seniorenwohnen zu Hause sind. Die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen stehen dabei an erster Stelle. In die Sterbebegleitung werden neben Mitarbeitern auch Angehörige, ehrenamtliche Helfer und Pfarrer einbezogen. Die Menschen bleiben auch in der Sterbephase in ihrer vertrauten Umgebung. Dort haben Angehörige und Freunde die Möglichkeit Abschied zu nehmen. Wenn Sterbebegleitung durch Angehörige geleistet wird, erhalten sie durch Mitarbeiter die notwendige Hilfe und Unterstützung.

In der Bewältigung der Trauer stehen wir gemeinsam mit dem Hospizverein und seiner Trauergruppe an der Seite der Angehörigen. Christliche Hoffnung weiß die Verstorbenen in Gottes Hand. Das wird spürbar, indem es Möglichkeiten (Orte, Gegenstände) gibt, die die Trauer erleichtern.

Die Arbeitsgruppe Geistliches Leben sorgt für die Umsetzung. Insbesondere gestaltet sie die gemeinsamen Andachten im Kirchenjahr, pflegt den Kontakt zum ehrenamtlichen Besuchskreis und zur Kirchgemeinde und versucht, weitere Ehrenamtliche zu gewinnen, z. B. für den Andachtskreis. Die Arbeitsgruppe erfährt Begleitung durch die Gemeindepfarrer.